Es mangelt nicht an Beiträgen zum Thema COVID-19 über die persönlichen, gesellschaftlichen oder  ökonomischen Auswirkungen. Ich weiß nicht, ob es eine zweite Welle geben wird, auf die mit lokalen, regionalen oder unbeschränkten Lockdowns reagiert werden muss. Was ich aber täglich in unserer schönen Stadt beobachten kann, ist das disziplinierte, unaufgeregte Verhalten der Meerbuscherinnen und Meerbuscher. Die Maske sitzt, wenn notwendig und gefordert. Abstände werden eingehalten und es wird Rücksicht genommen. Der Spender mit dem Handdesinfektionsmittel wird regelmäßig frequentiert, die Corona-Warn-App ist heruntergeladen.
Der Cerberus am Eingang meines Supermarktes ist verschwunden, weil der Besitzer seinen Kunden mittlerweile zutraut, dass der Einkaufswagen beim Betreten des Ladens immer dabei ist (anders übrigens bei einer Bank in Meerbusch, die ihren Kunden wohl nicht zutraut, bis drei zu zählen, weshalb ein netter Mann dies am Eingang der Filiale für die Besucher übernimmt). Selbst die „Verkehrstrennung“ am Rheindeich hat sich eingespielt.
Ob Supermarkt, Boutique, Autowerkstatt, Tankstelle, Frisörsalon oder Restaurant – die Meerbuscher Unternehmerinnen und Unternehmer haben mit ihren Mitarbeitern alle Maßnahmen umgesetzt und befolgt, die zum Schutz aller notwendig sind und uns die Rückkehr zu einem „normalen“ Miteinander ermöglicht. Dafür gebührt unserer Stadt und ihren Bewohnern ein ganz großes Lob und ein herzliches Dankeschön.

„MEHR für Meerbusch“ ist, wenn man füreinander da ist

Beispielhaft möchte ich eine Szene beschreiben, die sich in Büderich auf der Dorfstraße abgespielt hat:

Ein Vater und sein halbwüchsiger Sohn stehen vor einem Geschäft und diskutieren engagiert, warum der Junior seine Maske zu Hause gelassen hat.

Eine ältere Dame verlässt das Geschäft noch mit aufgesetzter Maske, erfasst die Situation, greift in ihre Handtasche, übergibt dem perplexen Jungen eine Stoffmaske mit den Worten „Nachher bei über 60 Grad waschen und dann weitergeben, ABER gebügelt“.

Vater und Sohn schauen – genauso wie der Schreiber dieser Zeilen – der Dame hinterher, die mit mittlerweile abgezogener Maske zum Dr. Franz-Schütz-Platz eilt.

Ein echtes MEHR für Meerbusch!    

Herzliche Grüße
Karl Trautmann

#MehrfuerMeerbusch®   

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