Für mich ist Wasserball die tollste Sportart auf diesem Planeten. Die älteste olympische Ballsportart wird im Team gespielt, ist körperbetont, dynamisch und erfordert eine sehr gute Kondition und große Koordinationsfähigkeiten. Denn einerseits muss man schwimmerisch den Kopf über Wasser halten (was die Gegenspieler mit kräftigem Körpereinsatz möglichst verhindern wollen) und andererseits den Spielball im Zusammenspiel mit den Mannschaftskameraden mit ausgefeilter Technik im Tor versenken. Letzteres versucht die gegnerische Mannschaft natürlich ebenfalls im Rahmen der Spielregeln und gerne auch darüber hinaus zu verhindern, weshalb zwei Schiedsrichter das Spiel leiten. Da es (noch) keinen Videobeweis gibt, sorgen deren Entscheidungen regelmäßig nach Spielende für lange Diskussionen und Fallanalysen.

Begeisterung für Mannschaftssport

Mit acht Jahren habe ich erstmals an einem Training teilgenommen, mich danach jahrelang durch endlose Schwimmeinheiten gequält (Wasserballer lieben das Ballspiel und verfluchen das notwendige Schwimmtraining, schließlich sind sie ja absichtlich keine Schwimmer geworden!) und spiele heute immer noch mit vielen Mitstreitern aus meinen Jugendmannschaften im selben Team. Zugegebenermaßen haben wir deutlich an Dynamik verloren (könnte am Alter liegen), die Begeisterung für diese Sportart ist uns glücklicherweise erhalten geblieben. Wir treten immer noch mit Siegeswillen für „unseren“ Düsseldorfer Schwimmclub 1898 an und freuen uns aktuell darüber, dass unsere 1. Mannschaft in dieser Saison den Sprung in die Wasserballbundesliga Pro B geschafft hat. Wer den Wasserballsport einmal kennengelernt hat, ist ihm verfallen!           

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